Tradition hat einen Namen

Seit Generationen gibt es die Firma Böök. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam Hans Heinrich Böke aus der Bauernschaft Westtorf nach Ostfriesland. Aus dem Namen Böke wurde im plattdeutschen Gebrauch schnell der Name Böök. Und dieser Name stand fortan für die Windmühlenzimmerei. Bis heute ist aus jeder folgenden Generation ein Mühlenzimmerer hervorgegangen.

Heere Hinrichs B., der Sohn von Hans Heinrich, beschäftigte bereits 20 Mitarbeiter in seinem Betrieb in Esens am Müntkenlander Weg.

Nach seinem Tod im Jahre 1898 übernahm sein Sohn Hermann Heinrich den Betrieb. Ihm traf Anfang 1900 das Schicksal schwer. Das Betriebsgebäude brannte vollständig ab. Er errichtete einen neuen kleinen Betrieb an der Auricher Straße in Esens. Da das Grundstück und die errichtete Werkstatt für die Herstellung von Mühlenteilen schnell zu klein wurde, kaufte er bereits 1929 das jetzige Betriebsgelände in Dunum und baute hier in den Jahren 1930 und 1931 Wohnhaus und Werkstatt. 1936 starb Hermann Heinrich Böök.

In der nächsten Generation führte Hermann Diedrich Böök das Gewerbe weiter. Neben dem Mühlenbau betrieb er von 1948 bis 1958 auch ein Sägewerk, das danach über Jahrzehnte ruhte. Das Hauptgewerbe war wieder bzw. immer noch die Windmühlenzimmerei.

Sie lebte auch in seinem Sohn Hermann Heinrich weiter. Der jedoch kaufte 1995 wieder eine Säge. Seither wird gezimmert und gesägt. Mit seinem Sohn Henno hat er die Sägerei wieder aufgebaut und bis zu seinem Tode 2001 Regie geführt.

Heute ist Henno Böök der Betriebsinhaber. Er hat Maschinenbau im Schwerpunkt Mühlenbau gelernt und ist jetzt begeisterter Sägewerker und Mühlenbauer.










Hartes Holz hat einen Namen

Seit 1995 besteht unser Sägewerk


Die 1. Bandsäge

Hermann Böök


Henno Böök

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